Reitkunst am Bodensee

"Wenn zwei Körper können, was zwei Geister wollen" Zitat Bent Branderup

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Reitkunst am Bodensee - Akademische Reitkunst nach Bent Branderup

 

Vorraussetzungen:

Das Pferd sollte bereits gelernt haben, auf die menschliche Körpersprache zu reagieren der Stimmhilfen "Steh"  vertrauensvoll Folge zu leisten.

Viele Pferde sehen mit drei Jahren schon nach einem fertigen Reitpferd aus. Doch der Schein trügt. Die Knochen- und Knorpelstrukturen härten erst im 6. Jahr aus, so dass die Körperstukturen, die zum Reiten benötigt werden noch nicht voll belastbar sind.

Und egal, wie vorsichtig oder wie wenig wir zu anfangs reiten, die Wirbelsäule schließt ihre Wachstumsfugen als letze und wird dauerhaft geschädigt.

Kein Kind, dass in den Ballettunterricht geschickt wird, macht sofort Spitzentanz - am Anfang stehen Gymnastik und einfache Schritte. Die Muskulatur wird gestärkt und auf die kommenden Aufgaben vorbereitet.

Aus wirtschaftlicher Sicht kann ich nachvollziehen, dass Züchter ihre zweieinhalbjährigen Pferde einreiten. Rohe Pferde erzielen nicht den Preis, den man sich wünscht.

Da Pferde 25 - 30 Jahre alt werden können, sollten wir Ihnen ihre Pferdekindheit nicht frühzeitig wegnehmen, die Betreuung und Förderung von Kleinstkindern in Kinderkrippen trägt auch nicht dazu bei unsere Kinder zu kreativen, selbstbewussten und bindungsfähigen Erwachsenen zu machen.

Es ist allein Ihre Entscheidung. Nachdenkenswert ist es allemal.

Hilfsmittel:

Cavecon/ Kappzaum - Longe - 2 Lederzügel - Gerte/ Fahrpeitsche (zum Zeigen als verlängerter Arm)

Bodenarbeit:

Die Bodenarbeit ist die Grundlage für die Arbeit an der Hand, das Longieren und dient als Einstieg zu einreiten des jungen Pferdes. Die Bodenarbeit sollte einen Bezug zum reiten haben, schließlich wollen wir irgendwann auf dem Pferd sitzen und dann nicht wieder von vorn beginnen.

Ziele:

Untertreten auf dem Zirkel und der Geraden im vorwärts abwärts in Links- und Rechtsbiegung

Schulterherein

Kruppeherein

Traversalen und Pirouette

Renvers

Longieren:

Hier lernt das Pferd auf einem Zirkel in den Grungangarten in Biegung und Stellung erst sich selbst und später Sattel und Reiter in Balance zu tragen. Bodenarbeit und Longieren schließen einander nicht aus. Hier arbeiten wir mit Körperhilfen (Körpersprache - neutral, treibend, Zirkel vergrößern und verkleinern) - Stimmhilfen (russische Wörter und aramäische Sätze ... Scherz :-) und Gertenhilfen ( treibend, zeigend, einwirkend - die Gerte ist kein Schlaginstrument!)

Anreiten/ einreiten

Von der Longe - zum reiten.

Reitunterricht:

Reiten lernt man durch durch reiten und der Schritt ist die schwerste Gangart.

Hat das Pferd die Grundlagen am Boden und der Longe bereits gelernt ist der Weg für den Reiter einfach. Alle Übungen werden nun aus dem Sattel heraus erarbeitet. Der Reiter lernt über Sitz- Schenkel und Zügelhilfen sein Pferd möglichst wenig zu stören.

Hier geht es bald weiter ...






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